Alpenblick Adelboden

Herzliche Gratulation

Amanda Rüegsegger (5.8), Isabella Bolkart (5.3) und Etienne Parmenter (5.2) haben ihre Ausbildung zur Köchin / zum Koch EFZ mit Barvour bestanden. Wir sind sehr stolz auf unsere drei jungen Talente. Was ihnen besonders in Erinnerung bleibt, was sie nach der Lehre vorhaben und wen sie gerne bekochen würden, das erfährst du in drei Mini-Interviews.

Amanda Rüegsegger

Wie liefen deine Lehrabschlussprüfungen und was sind nun deine beruflichen Pläne?

Die Monate vor der Prüfung waren sehr intensiv und stressig. Die Vorbereitung hat viel Zeit und Energie gekostet, zusätzlich zur anspruchsvollen Wintersaison. Ich bin sehr stolz, dass ich es geschafft habe. Nach der Zeit im Restaurant Alpenblick starte ich in einer neuen Küche, in der mein Partner Küchenchef ist. Unser Ziel ist es, gemeinsam weiterzuarbeiten und vielleicht später ein eigenes Projekt zu realisieren.

Was war dein lustigster oder peinlichster Moment während der Lehre im Restaurant Alpenblick?

Ich erinnere mich an viele Fehler, die mir passiert sind. Besonders in der Patisserie hat mich ein Moment sehr beschäftigt: Eine Schokoladenmousse ist mir komplett misslungen und wurde viel zu flüssig, obwohl ich alles korrekt gemacht hatte.

Wenn du für eine berühmte Person kochen dürftest – lebend oder historisch – wer wäre es und was würdest du servieren?

Ich glaube, ich wäre viel zu nervös, um für eine berühmte Person zu kochen. Wenn ich es aber müsste, würde ich ein traditionelles Gericht aus meiner Heimat Nicaragua servieren – vielleicht mit einem modernen Twist.

Welche Küchenregel würdest du sofort abschaffen?

Ich würde keine bestehende Regel abschaffen, sondern eine neue einführen: Gute Stimmung und Motivation sind Pflicht – vom Arbeitsbeginn bis zum Ende der Schicht. Und ein Lächeln gehört einfach in jede Küche.

Amanda Rüegsegger

Isabella Bolkart

Wie liefen deine Lehrabschlussprüfungen und was sind nun deine beruflichen Pläne?

Die Lehrabschlussprüfungen sind sehr gut verlaufen und ich war überhaupt nicht nervös. Alles ist glatt gegangen. Ab August arbeite ich im Restaurant Panorama Hartlisberg bei Familie Fuchs und bleibe damit weiterhin im Michelin-Stern-Umfeld.

Was war dein lustigster oder peinlichster Moment während der Lehre im Restaurant Alpenblick?

Ein Teamabend im Restaurant ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Ich hatte einen Appenzeller Kräuterschnaps und etwas zu viel davon – danach wurde es ziemlich lustig, und heute wird diese Geschichte im Team immer wieder erzählt.

Wenn du für eine berühmte Person kochen dürftest – lebend oder historisch – wer wäre es und was würdest du servieren?

Ich würde gerne für Johann Wolfgang von Goethe kochen. Das Menü wäre ähnlich wie bei meiner Abschlussprüfung: eine Vorspeise mit Tomatentartar, eine cremige Suppe und ein Fischgang mit klaren, modernen Aromen.

Welche Küchenregel würdest du sofort abschaffen?

Ich würde die Kochschürzen abschaffen, weil es sehr heiss ist und man darin einfach sehr stark schwitzt.

Isabella Bolkat und Etienne Parmenter

Etienne Parmenter

Wie liefen deine Lehrabschlussprüfungen und was sind nun deine beruflichen Pläne?

Die Lehrabschlussprüfungen sind gut verlaufen und ich konnte sie erfolgreich bestehen. Nach meiner Lehre werde ich ein Jahr im Restaurant Neue Blumenau in der Region St. Gallen arbeiten, bevor ich anschliessend meinen Militärdienst antrete.

Was war dein lustigster oder peinlichster Moment während der Lehre im Restaurant Alpenblick?

Mein lustigster und gleichzeitig spannendster Moment war das Kochen auf einem Gourmet-Schiff. Die Arbeit in einer völlig neuen, bewegten Küche zusammen mit anderen Köchinnen und Köchen war sehr speziell und gleichzeitig unglaublich lehrreich und unterhaltsam.

Wenn du für eine berühmte Person kochen dürftest – lebend oder historisch – wer wäre es und was würdest du servieren?

Ich würde sehr gerne für Marco Pierre White kochen. Seine Erfahrung als erster britischer 3-Sterne-Koch beeindruckt mich sehr. Ich würde ihm klassische Schweizer Gerichte servieren und ihm zeigen, was die Schweiz kulinarisch zu bieten hat.

Welche Küchenregel würdest du sofort abschaffen?

Eigentlich haben alle Regeln ihren Sinn. Wenn ich etwas ändern könnte, dann wäre es die Feierabend-Runde – die dürfte ruhig um ein Getränk mehr erweitert werden.